NVIDIA und Epic Games entwickeln Echtzeit-Raytracing weiter und zeigen fotorealistische Animationen

veröffentlicht am 19. Januar 2019, Kategorie: 3D, Allgemein

Bild: www.unrealengine.com

In der beeindruckenden Demo „The Speed of Light“ haben Porsche, NVIDIA und Epic Games auf der SIGGRAPH 2018 gezeigt, welche Möglichkeiten das neue Echtzeit-Raytracing der NVIDIA RTX-Karten bietet.

„The Speed of Light“

Auf der SIGGRAPH stellte NVIDIA-CEO Jensen Huang im August erstmals die neuen Grafikkarten Quadro RTX 5000, 6000 und 8000 vor. Die Turing-basierten Grafikkarten verfügen über Raytracing-Kerne (RT-Cores), womit es möglich wird, Raytracing-Effekte in Echtzeit und mit starker Hardware-Beschleunigung zu berechnen. Damit erweitert NVIDIA das 2017 mit Volta eingeführte Konzept der Tensor-Kerne nun um spezialisierte Raytracing-Kerne. Mit Raytracing kann das physikalische Verhalten von Licht simuliert werden. Mithilfe der virtuellen Lichtstrahlen können somit nahezu fotorealistische Grafiken entstehen.

Das Potenzial der neuen Grafikkarten zeigte NVIDIA auch gleich in der Praxis: In Zusammenarbeit mit Epic Games und Porsche entstand die Demo „The Speed of Light“, in welcher der Porsche 911 Speedster Concept vorgestellt wird. Das Konzeptauto wird noch dieses Jahr in Serie gehen und ist das erste Auto, das mit interaktiver Echtzeit-Raytracing-Technologie visualisiert wurde, so Francois Antoine, HMI-Director bei Epic Games und Creative Director des Projekts.

Echtzeit-Raytracing in Unreal Engine 4

„The Speed of Light“ wurde in der Spiele-Engine Unreal Engine 4 erstellt und nutzt das Echtzeit-Raytracing der neuen NVIDIA-Grafikkarten. Dank der Technologie können in der Demo Lichtreflexionen, Schattenwürfe und Spiegelungen in Echtzeit berechnet und dargestellt werden.

Bereits einige Monate zuvor hatten NVIDIA und Epic Games mit „Reflections“ eine Echtzeit-Raytracing-Demo mit Unreal Engine 4 präsentiert. „The Speed of Light“ baut auf dieser Demo auf, zeigt aber auch deutlich, wie sich das Echtzeit-Raytracing mit Unreal Engine seither weiterentwickelt hat. Während in „Reflections“ noch eine umfassende RTX-Ausstattung mit vier Volta-GPUs verwendet wurde, kommt die neue Demo nun mit nur zwei NVIDIA Quadro RTX-Karten aus. Allein dieser Umstand zeigt schon deutlich, mit welcher Geschwindigkeit das Echtzeit-Raytracing als Funktion für zukünftige Versionen der Unreal Engine vorangetrieben wird.

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