BVDW-Studie: „Virtual und Augmented Reality fester Bestandteil der Unternehmensstrategien“

veröffentlicht am 8. November 2019, Kategorie: 3D

Auch wenn die Forschung im Bereich der VR-Technologien bereits auf eine lange Historie zurückblickt, scheiterten bis vor wenigen Jahren die meisten Versuche an zu geringen Rechenleistungen, niedrigen Auflösungen und hohen Entwicklungskosten. Erst seit 2012 konnte sich Virtual Reality mit einer hohen Dynamik entwickeln, die durch Fortschritte in der Kommunikations- und Informationstechnologie ermöglicht wurden, insbesondere leistungsfähigere Prozessoren, Grafikkarten, sowie kostengünstigere und hochauflösendere Monitore.

Wo geht die Reise hin?

Prognose für die Entwicklung von Virtual Reality, wie werden sich VR und AR in Zukunft entwickeln? Aufgrund des steigenden Interesses an Virtual Reality gibt es verschiedene Prognosen, die sich mit den zukünftigen Entwicklungen der Technologien befassen. Eine hiervon ist die repräsentative Umfrage des BVDW:

Virtual und Augmented Reality haben sich längst aus ihrer Nische heraus entwickelt und sind inzwischen fester Bestandteil der Strategien der Unternehmen aus der Digitalen Wirtschaft. Das zeigt eine Studie des Bundesverbands Digitale Wirtschaft. Befragt wurden 114 Marketing-Experten aus Mitgliedsunternehmen des Verbandes.

Wie viele Technologien zuvor, hatten VR und AR ihre ersten großen Anwendungsgebiete im Gaming-Bereich. Inzwischen sind nicht nur die Technologien deutlich reifer, auch die Nutzungsszenarien werden zunehmend professioneller. Ganz besonders im Bereich der AR. Diese Aussage stützen auch die Untersuchungsergebnisse. 54 Prozent der befragten Marketing-Experten geben an, dass sowohl VR als auch AR für die Unternehmensstrategie 2018 relevant seien.

 

Vielfältige Anwendungsszenarien

Die Möglichkeiten, VR- und AR-Technologien einzusetzen, sind vielfältig. Aus der BVDW-Studie geht hervor, dass jedes zweite Unternehmen VR-Filme in 360° bereits nutzt (27 Prozent) oder plant zu nutzen (23 Prozent). Nur jeder fünfte Befragte (20 Prozent) gibt an, dass sein Unternehmen diese nicht nutzt und es auch nicht in Frage kommt. Realtime Information, also die klassische AR-Anwendung, durch die Informationen in Echtzeit in ein Live-Bild eingespielt werden, nutzen bisher zwar nur 13 Prozent der Unternehmen. Allerdings geben 29, beziehungsweise 38 Prozent an, dass ein Einsatz geplant oder für das Unternehmen spannend ist. „Das Interesse an der Technologie ist riesig“, bestätigt BVDW-Experte Herrmann.

Die neuen Lösungen am Markt sind für alle Budgets verfügbar. Unabdingbare Voraussetzung ist aber stets eine klar definierte Anforderung und eine darauf basierende Einführungsstrategie, sowie die entsprechende Ausbildung Ihrer Mitarbeiter. Die 3D-Entwicklungsplattformen der Zukunft verlangen ein hohes Maß an Skills in den einzelnen Bereichen wie Bildgestaltung und Programmierung. Pipeline-Verständnis und Effizienz u.a. in der Datenaufbereitung werden hier entscheidend sein für eine erfolgreiche Integration einer 3D-Visualisierungslösung.

 

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